Beschreibung unseres Psychotherapieangebots.
Was passiert in unseren Sitzungen?

Das Psychotherapieangebot der Praxis Dr. Lang ist

1. rasch verfügbar
sowohl für Therapieeinsteiger (ein Ersttermin ist von Urlaubszeiten abgesehen innerhalb von längstens 4 Wochen zu erhalten), als auch für sich bereits in Therapie befindende Patienten (Nottermine, auch zusätzlich zu den bereits vereinbarten Terminen, dürften innerhalb von 1 - 2 Wochen zur Verfügung stehen)

2. breit gefächert
den Patienten steht Einzel- und Gruppen-, Kurz- und Langzeittherapie zur Verfügung, wobei das Eingangsstandardangebot stets eine flexibel zu gestaltende Kombination aus Einzel- und Gruppensitzungen im Rahmen einer Kurzzeittherapie ist. Der Therapieantrag umfasst mindestens 5 Einzel- und mindestens 5 Gruppensitzungen. Zum Gruppenangebot gehören sowohl kleine (bis zu 4 Teilnehmer), als auch große Gruppen (bis zu 9 Teilnehmer). Die Ermächtigung der Kassenärztlichen Vereinigung ist zwar nur für die Verhaltenstherapie ausgesprochen worden, allerdings fließen in die faktische Behandlung aufgrund der zusätzlich tiefenpsychologischen Ausbildung und früherer psychiatrischer Tätigkeit des Praxisinhabers auch solche Elemente mit ein.

3. zeitlich und inhaltlich flexibel
Patienten können sich die Einzelterminzeiten von Mo - Fr zwischen 10.00 Uhr und 18.00 Uhr und die Abstände zwischen den einzelnen Sitzungen nach Bedarf frei aussuchen, ebenso stehen Gruppen an jedem Wochentag, vor- und nachmittags, mit unterschiedlicher Dauer (1 - 2 Sitzungslängen) zur Auswahl, wobei man bei einer einmal ausgewählten Gruppe dann möglichst auch eine zeitlang bleiben sollte. Auch inhaltlich kann jeder Patient das Thema einer Sitzung zunächst bestimmen, so dass zu den gerade aktuellen Problemen Stellung genommen werden kann.
Die Selbstbestimmung jedes Betroffenen wird auch bzgl. des Zeitpunktes der Therapiebeendigung respektiert, auch dann, wenn die therapeutischen Empfehlungen wesentlich von Positionen des Patienten abweichen. Ein Wiedereinstieg in die Therapie steht dem Patienten jederzeit offen.

4. transparent, offen und kooperativ
Diagnosen, eigene und fremde Befundberichte, Therapiestrategie und Prognose werden offen besprochen, von Krankenkassen oder anderen Behörden beantragte Befundberichte werden mit dem Patienten gemeinsam erstellt (was aber nicht immer bedeutet, dass der Therapeut sich der Ansicht des Patienten anschließt). Betroffene werden in den allermeisten Fällen dazu ermutigt, offen mit ihrer Erkrankung und Problemen umzugehen. Wir stehen jeder anderen Therapieform oder noch allgemeiner - jeder Maßnahme offen gegenüber, sofern sie kreative Energien freisetzt, Perspektiven eröffnet, Beschwerden lindert, dem Betroffenen gut tut und ihn nicht in allzu große finanzielle Schwierigkeiten bringt.

5. kostenbewusst
gemäß dem Prinzip,"soviel wie nötig, so wenig wie möglich". Aspekte dieses Kostenbewusstseins finden sich im durchgängigen Erstangebot einer Kurzzeittherapie (nach Aufbrauchen dieser ersten 25 Sitzungen können dann je nach Bedarf Verlängerungsanträge gestellt werden), in der Aufnahme des Gruppensettings in das Therapieangebot (Gruppensitzungen sind für die Kostenträger deutlich günstiger und manchmal sogar effektiver als Einzelsitzungen), in der Erwartung an die Patienten die Sitzungszeiten intensiv für sich zu nutzen (ja sogar - wenn gewünscht - Mitgabe von Hausaufgaben, um auch die Zeit zwischen den Sitzungen nicht untätig verstreichen zu lassen), in der Empfehlung zügiger Verringerung der Sitzungsfrequenz, Therapiepause- oder -beendigung bei deutlicher Symptombesserung, insbesondere aber auch in der zusätzliche Empfehlung nicht-medizinischer, kostengünstiger, die Gesundheit langfristig stabilisierender Maßnahmen

6. konkret
Dieser Aspekt drückt vielleicht am deutlichsten den primär verhaltenstherapeutischen Ansatz des Therapieangebots (die Niederlassungsermächtigung ist auf verhaltenstherapeutische Leistungen bezogen) aus. Damit ist gemeint, dass neben dem klassischen Expositionstraining nicht selten auch sehr praktische und handlungsbezogene Empfehlungen und Überlegungen erfolgen, die neue Lösungswege und Bewältigungsstrategien erleichtern und ermöglichen sollen.

7. konzeptgeleitet
Dieses Konzept geht davon aus, dass jeder Patient dann zum Psychotherapeuten kommt, wenn sein Leidensdruck/ einschließlich Krankheitsbeschwerden in einer immer problematischer werdenden Lebenssituation trotz seiner bisherigen Lösungs-/ Bewältigungsmöglichkeiten (zum Großteil Kombination aus Verdrängung, Abspaltung, Unbewusstheit, Vermeidung und ungenügenden Bewältigungsversuchen) nicht mehr ertragbar ist.

In dieser Situation gilt es, den Patienten mit seiner Vergangenheit, seinen Nöten und Bedürfnissen anzuhören und anzunehmen, ihm Sicherheit zu vermitteln und ihn zu ermutigen, Weitergehendes für sich zu tun. Es folgen die gemeinsame Entstehungsanalyse der momentanen Problematik, Überlegungen zu allgemeinen und individuellen Grundbedürfnissen und deren Befriedigung, erste Festlegung von Therapien und Lebenszielen. Entscheidend dabei ist, sich mit den vorhandenen Fähigkeiten und innerhalb der realen Grenzen des Patienten erreichbare Teilziele auszusuchen, denen tatsächliches Erreichen im Laufe der Therapie Selbstbewusstsein, Zuversicht und Zukunftsperspektiven neu entstehen lassen. Die Beschwerden und der innere Leidensdruck lösen sich idealerweise unbemerkt ganz von alleine auf.

 
 
Praxis Dr. med. Uwe M. Lang . Malvenweg 6a . 44289 Dortmund . Telefon 0231 - 409618